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Tag 225

  • Autorenbild: jensmehnert
    jensmehnert
  • 6. Feb. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

erster Fingerpieks


Wir hatten heute wieder Kontrolle im Klinikum und haben extra Buzzy mitgenommen. Buzzy ist eine kleine Biene die man in die Hand nimmt und die vom „Schmerz“ des Fingerpieks ablenkt, sodass man ihn nicht spürt. Als es soweit war, sagte Mika aber - er wolle seinen ersten Fingerpieks ohne Buzzy machen- na gut. Den Pieks an sich hat er denke ich gar nicht gemerkt, weil er gut abgelenkt war- danach hat er aber ein bisschen geweint, weil es dann doch etwas weh tat und das „Drücken“ am Finger unangenehm war. Er war aber im Großen und Ganzen super tapfer und hat das toll gemacht. Ich bin gespannt wie er beim nächsten Mal reagiert und ob er wieder bereitwillig seinen Finger hin hält?! :-)

Als Anreiz hat Mika schon vor dem Pieks- ein Auto aus der Piekse- Kiste bekommen. Danach gab es für den kleinen Mann noch eine selbstgebastelte Krone. Lieben Dank das tolle Team- das Mika diesen Tag so angenehm wie möglich gemacht hat. Ihr liebt euren Beruf alle so sehr, das es toll ist das zu sehen!!!!!


Außerdem sind Mikas Werte so gut, dass wir erst am Dienstag wieder ins Klinikum müssen- 4 ganze Tage frei- das hatten wir noch nie.


Der Fingerpieks heute war wieder ein Schritt in unsere Freiheit und in ein relativ normales Leben.

Wenn der Katheter draußen ist- ist der Fingerpieks die wöchentliche Routine von Mika um zu wissen wie seine Werte sind.


Wir haben heute in der Klinik auch kurz über seine Abschiedsparty und das Glocke läuten gesprochen. Das gesamte Team ist uns so an Herz gewachsen, dass es mir fast leid tut, dass wir uns in paar Wochen kaum noch sehen bzw. Wenn alles gut geht, uns ja gar nicht mehr sehen. Zum einen toll für uns- weil es bedeutet Mika geht es gut- auf der anderen Seite ist das Krankenhaus und vor allem das Team für uns wie unsere 2. Familie geworden. Und ich meine damit wirklich alle, von der Küchenfee bis zum Chefarzt, aber gerade mit dem Pflegeteam hatten wir natürlich am meisten zu tun. Sie haben sich immer sehr rührend um uns gekümmert. Auf einer Kinderstation zu arbeiten muss man schon wollen, aber auf einer Kinder Onkologie zu arbeiten muss man lieben. Zum einem wegen der Kleinen, zum anderen aber auch für sich selber, da man sonst daran zerbricht denke ich.


Danke euch Allen!



 
 
 

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